Neues Exportverbot für weibliche Rinder und Kleinvieh

AgE |

Kasachstan hat erneut ein Exportverbot für weibliche Rinder und wiederkäuendes Kleinvieh verhängt. Ausserdem soll die Ausfuhr von Bullen und Böcken nach Massgabe von regionalen Versorgungsbilanzen kontingentiert werden.

Wie die Regierung in Nur-Sultan mitteilte, werden diese Marktregulierungen zehn Kalendertage nach dem Veröffentlichungsdatum in Kraft treten und für einen Zeitraum von sechs Monaten gelten. Zuvor hatte Kasachstan die Ausfuhr von lebenden Rindern insgesamt und Kleinvieh bereits vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2020 und dann vom 26. März bis zum 25. September 2021 untersagt. Der Grund für das Exportverbot im vergangenen Jahr waren ein explosionsartiger Anstieg der Viehexporte und in der Folge eine deutliche Verteuerung von Fleisch am Binnenmarkt gewesen. 

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