
Die wichtigste Produktkategorie blieb «Milchprodukte und Eier».
Susanne Meier
Mit diesen haben die niederländischen Agrarexporteure 2025 laut dem Statistikamt insgesamt 12,4 Mrd. Euro (11,4 Mrd. Fr.) eingenommen, ganze 35,0% mehr als im Jahr zuvor. Damit waren Kakaoprodukte im Berichtsjahr das zweitwichtigsten Exportgut der niederländischen Agrarbranche.
Die bedeutendste Produktkategorie blieb aber «Milchprodukte und Eier». Mit dieser erzielten die Niederländer einen Umsatz von 13,3 Mrd. Euro (12.2 Mrd. Fr.), etwa ein Zehntel mehr als 2024. Und auch der Umsatz mit Fleisch legte um ein Zehntel zu, auf nun 12,1 Mrd. Euro (11.1 Mrd. Fr.). Der Fruchtexport wurde umsatzmässig um 18,5% auf 9,6 Mrd. Euro (8,8 Mrd. Fr.) ausgebaut, der Gemüseexport um 5,6% auf 9,4 Mrd. Euro (8,64 Mrd. Fr.).
Besonders gut entwickelte sich der niederländische Agrarexport 2025 laut den Statistikern im EU-Binnenmarkt, allen voran in Deutschland als dem traditionellen Hauptabnehmer. Allein dort wurden 34,0 Mrd. Euro (31,2 Mrd. Fr.) eingenommen, etwa 9,7% mehr als im Jahr 2024. Auch in den übrigen EU-Mitgliedsstaaten liefen die Geschäfte lebhafter, während sie in Drittstaaten nicht so stark ausgebaut werden konnten. In den USA erhöhte sich der Umsatz um 2,7% auf umgerechnet 3,8 Mrd. Euro (3,5 Mrd. Fr.), in China um 3,4% auf umgerechnet 3,0 Mrd. Euro (2,76 Mrd. Fr.). Dass das Geschäft mit China nicht so stark florierte, erklären die Statistiker mit einem leichten Rückgang der Schweinefleischausfuhren in die Volksrepublik. Die Exporte von Säuglingsmilchpulver seien hingegen etwas ausgebaut worden.
Das niederländische Landwirtschaftsministerium wies darauf hin, dass im Jahr 2025 geschätzt 20,7% der niederländischen Gesamtexporte aus Agrarprodukten bestanden. Dieser Anteil sei in keinem anderen Jahr zwischen 2001 und 2025 höher gewesen.