NZ: Einweg-Plastiksack-Verbot

Neuseeland will künftig Einweg-Plastiksäcke verbieten. «Wir schaffen Einweg-Plastiktüten schrittweise ab, um besser auf unsere Umwelt zu achten und Neuseelands sauberen, grünen Ruf bewahren können», erklärte Regierungschefin Jacinda Ardern am Freitag.

Neuseeland will künftig Einweg-Plastiksäcke verbieten. «Wir schaffen Einweg-Plastiktüten schrittweise ab, um besser auf unsere Umwelt zu achten und Neuseelands sauberen, grünen Ruf bewahren können», erklärte Regierungschefin Jacinda Ardern am Freitag.

Sie verwies auf «hunderte Millionen» Einweg-Plastiktüten, die pro Jahr verwendet würden und vielfach im Meer landeten. Einweg-Plastiksäcke zählen zu den häufigsten Dingen, die im Abfall an Neuseelands Küsten gefunden werden.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüsste die Entscheidung der neuseeländischen Regierung zur Einführung eines Verbots. Dies sei ein «wichtiger erster Schritt» zum Schutz von Meerestieren wie Schildkröten und Walen, die oft durch den Verzehr von Plastik verenden. Nach Uno-Angaben haben bislang mehr als 60 Länder Verbote verhängt oder verlangen Abgaben auf Einweg-Plastikgegenstände wie Tüten.

In der Schweiz erheben Detailhändler eine Gebühr zwischen 5 und 10 Rappen pro Plastiksack. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.

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