
Als Genossenschaft gegründet, ist das Unternehmen heute der als Börse organisierte Vertriebsarm von rund 10'500 neuseeländischen Milchfarmern.
Fonterra
Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra will sein Geschäft mit Biomilch auf die Südinsel ausweiten. Die dortigen Biolandwirte wurden aufgerufen, am Fonterra Organic Programme teilzunehmen. Gleichzeitig sollen auf der Nordinsel noch mehr Betriebe das Programm nutzen. Bislang sind es dort etwas mehr als 100.
Nach Angaben von Fonterra soll die Verarbeitung von Biomilch auf der Südinsel ab der Saison 2028/29 starten. Die Suche nach interessierten Landwirten laufe schon jetzt an, um ihnen Zeit zu geben, die notwendige Bio-Zertifizierung zu erhalten.
Das Unternehmen begründet die Ausweitung seines Bio-Programms mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Biomilchprodukten. Laut Fonterra lag der Bio-Milchpreis pro Kilogramm Milchtrockenmasse (MS) seit der Saison 2021/22 bei mehr als 10 Neuseeland-Dollar (4,65 Franken). In den vergangenen drei Jahren seien aufgrund der wachsenden Nachfrage neue Rekordwerte erreicht worden.
In der Saison 2024/25 habe man 12,35 Neuseeland-Dollar (5,74 Franken) gezahlt. Die aktuelle Preisprognose für die Saison 2025/26 liege bei 13,10 Neuseeland-Dollar (6,09 Franken). Der «normale» Milchpreis ab Hof für die Saison 2024/25 lag bei einem Mittelwert von rund 10,15 Neuseeland-Dollar (4,72 Franken).