Pferdefleisch-Skandal: Frankreichs Regierung bezichtigt Spanghero des Wirtschaftsbetruges

Die Regierung in Paris hat die Firma Spanghero in Südwestfrankreich als einen Schuldigen im Pferdefleisch-Skandal ausgemacht: Spanghero habe gewusst, dass sie Pferdefleisch als Rindfleisch verkaufte, teilte der französische Verbraucherminister Benoît Hamon am Donnerstag in Paris mit.

sda/afp |

Die Regierung in Paris hat die Firma Spanghero in Südwestfrankreich als einen Schuldigen im Pferdefleisch-Skandal ausgemacht: Spanghero habe gewusst, dass sie Pferdefleisch als Rindfleisch verkaufte, teilte der französische Verbraucherminister Benoît Hamon am Donnerstag in Paris mit.

Spanghero habe sich eines «Wirtschaftsbetruges» schuldig gemacht und werde zur Verantwortung gezogen werden. Dem Unternehmen in Südwestfrankreich wurde mit sofortiger Wirkung die Zulassung zur Fleischverarbeitung entzogen, wie Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll hinzufügte. Nach weiteren Untersuchungen in der Firma werde entschieden, ob die Betriebserlaubnis endgültig entzogen werden.

Der europaweite Skandal um Pferdefleisch in Tiefkühlprodukten, das als Rindfleisch etikettiert worden war, hatte am Mittwoch auch die Schweiz erreicht. In Lasagne-Produkten wurden Anteile von Pferdefleisch gefunden. Spanghero hatte das Fleisch aus Rumänien bezogen und die französische Firma Comigel in Metz beliefert, die europaweit zahlreiche Fertigprodukte verkauft.

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