PL: Dürresituation deutlich entspannt

Nach den Niederschlägen der vergangenen Wochen scheint die Dürregefahr in weiten Teilen Polens vorläufig gebannt.

Nach den Niederschlägen der vergangenen Wochen scheint die Dürregefahr in weiten Teilen Polens vorläufig gebannt.

Laut den amtlichen Erhebungen des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenbau (IUNG) bestand Anfang Juli lediglich noch im Nordwesten ein spürbares Niederschlagsdefizit und damit die Voraussetzung für eine Trockenheit bis in tiefere Bodenschichten. Betroffen sei vor allem die Wojewodschaft Westpommern.

Wasserknappheit habe allerdings auch noch in Teilen von Grosspolen, Lebus, Ermland-Masuren und anderen Verwaltungseinheiten bestanden. Vor allem für den Süden und Osten sprachen die Fachleute hingegen von hohen Niederschlägen und einer komfortablen Situation bei der Wasserversorgung. Damit hat sich das Bild binnen zwei Monaten deutlich gewandelt. Noch Ende Mai hatte das Institut auf etwa einem Drittel der polnischen Landesfläche eine Dürre festgestellt.

Betroffen waren zu diesem Zeitpunkt vor allem Sommersaaten, regional aber auch Winterungen und Obstgehölze. Seinerzeit hatten die Analysten Ertragsverluste von bis zu 20% zum langjährigen Durchschnitt nicht ausgeschlossen. Die ersten Berichte von den Druscharbeiten lassen bei der Gerste jetzt allerdings kein einheitliches Bild erkennen. Während von den gut mit Wasser versorgten Standorten Durchschnittserträge von bis zu 100 dt/ha gemeldet wurden, liegt die Spanne im Rest des Landes wohl zwischen 40 dt/ha und 80 dt/ha.

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