Praktiker bei Agrarpolitik einbinden

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will künftig vermehrt Praktiker in seine Arbeit miteinbeziehen. Ziel sind praxistaugliche Gesetze.

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will künftig vermehrt Praktiker in seine Arbeit miteinbeziehen. Ziel sind praxistaugliche Gesetze.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat am 12. Juli 2017 ein Netzwerk gestartet, das aus 100 Praktikern aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei besteht. Sie sollen ihre Erfahrung in die Rechtsetzung einbringen und Anregungen für eine bessere und praxisnahe Rechtsetzung geben.

Gesetz und Verordnungen müssten in der Praxis bestehen, teilt das Bundesamt mit. Ziel des Netzwerkes seien praxistaugliche Gesetze und Verordnungen, die weniger Bürokratie verursachen würden.

Das Praktikernetzwerk hat sich an der Auftaktveranstaltung mit der Tierhaltung der Zukunft, dem Pflanzenbau der Zukunft, der Wertschätzung von Lebensmitteln sowie der Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Die künftige Zusammenarbeit soll verstärkt auf digitalem Weg erfolgen.

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