Preise für EU-Schlachtkühe weiter rückläufig

Die Notierungen für weibliche Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind zum Ende des Septembers hin weiter spürbar gesunken, während die Preise für Jungbullen und Schlachtfärsen nur marginal nachgaben.

AgE |

Die Notierungen für weibliche Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind zum Ende des Septembers hin weiter spürbar gesunken, während die Preise für Jungbullen und Schlachtfärsen nur marginal nachgaben.

Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden laut den Angaben der EU-Kommission während der Woche zum 29. September im gewogenen Mittel der Mitgliedstaaten 373,97 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,98 Euro oder 0,3 % weniger als in der Vorwoche.

In Deutschland gab die Notierung um 0,7 % nach, in Frankreich um 0,8 %. In Großbritannien verbilligten sich R3-Jungbullen im Wochenvergleich um 1,1 %, in Polen dagegen nur um 0,3 %. Irland und Österreich meldeten einen Abschlag von jeweils 0,1 %. Entgegen dem EU-Trend zogen die Preise für Jungbullen in Italien um 2,1 %, in Tschechien um 2,4 % und in den Niederlanden um 3,3 % an. Am Schlachtkuhmarkt tendierten in der Berichtswoche die Notierungen spürbar schwächer: Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Durchschnitt der Mitgliedstaaten 300,71 Euro/100 kg SG erlöst; das waren 5,23 Euro oder 1,7 % weniger als eine Woche zuvor.

Zu den Verlierern gehörten auch die Kuhhalter in Deutschland, die einen um 2,9 % niedrigeren Preis akzeptieren mussten. Ebenfalls zu Abschlägen von mehr als 2 % kam es unter anderem in Tschechien, Großbritannien, Ungarn, Griechenland und Kroatien. Extrem fiel das saisonale Minus in der Slowakei mit 7,0 % und in Bulgarien mit fast 9,0 % aus. In Frankreich verbilligten sich O3-Kühe um 1,4 %, in den Niederlanden um 1,7 %, in Spanien um 1,9 %, in Polen aber nur um 0,8 % und in Irland lediglich um 0,5 %. Italien meldete ein Plus von 0,1 %.

Ansonsten zog die betreffende Notierung noch in Estland, Luxemburg und Slowenien an. In recht stabiler Verfassung zeigte sich in der Berichtswoche der Markt für Schlachtfärsen: Die EU-Durchschnittsnotierung in der Handelsklasse R3 sank nur geringfügig, nämlich um 0,19 Euro auf 407,30 Euro/100 kg SG. Dabei sanken die Preise in Frankreich um 0,2 %, in Großbritannien um 0,3 %, in Polen um 0,5 %, in Deutschland um 0,6 %, in Italien um 0,8 % und in Irland um 1,4 %. Spanien meldete für dieses Segment demgegenüber einen Aufschlag von 2,2 %.

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