Preise in den USA fallen nicht mehr

Die Konsumentenpreise in den USA haben im Mai stagniert. Sie blieben auf Jahressicht unverändert, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Im April waren sie noch um 0,2 Prozent gefallen und damit so stark wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr.

Die Konsumentenpreise in den USA haben im Mai stagniert. Sie blieben auf Jahressicht unverändert, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Im April waren sie noch um 0,2 Prozent gefallen und damit so stark wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligte sich Energie im Mai um gut 16 Prozent, zum Vormonat hingegen verteuerte sie sich um mehr als 4 Prozent. Dies führte auch dazu, dass die gesamten Konsumentenpreise von April auf Mai um 0,4 Prozent stiegen und damit auf Monatssicht so stark wie seit Februar 2013 nicht mehr.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat signalisiert, dass sie ihren historisch niedrigen Leitzins vorerst noch nicht anheben wird. «Die wirtschaftlichen Bedingungen rechtfertigen noch keine Erhöhung», hatte Fed-Chefin Janet Yellen am Mittwoch betont. Die Fed soll Vollbeschäftigung fördern und zugleich für stabile Preise sorgen.

Die Währungshüter bezeichneten die Inflation jüngst als immer noch niedrig. Sie betrachten vor allem die sogenannte Kerninflation, die die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert. Diese Teuerungsrate lag im Mai 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der Fed-Zielmarke von 2 Prozent.sda

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