Regierung einigt sich über Verteilung der EU-Agrarfördergelder

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Durch die stärkere Koppelung der Direktzahlungen an die sogenannten Eco-Schemes soll es von 2023 an jährlich 1 Milliarde Euro mehr für eine umweltgerechte Landwirtschaft geben. Bei den entsprechenden Massnahmen sollen die Landwirte aus einem Katalog wählen können, die von Brachen über eine vielfältige Fruchtfolge bis hin zum Verzicht auf Pflanzenschutzmitteln reichen.

Der Deutsche Bauernverband übt Kritik am Regierungsplan, wie die EU-Agrarfördergelder zukünftig ausgeschüttet werden sollen. (pixabay)In Deutschland hat sich die Bundesregierung über die künftige Verteilung der EU-Agrarfördergelder geeinigt. Zentraler Punkt sei, dass künftig ein grösserer Teil der Prämien für die Landwirte an Umweltauflagen gekoppelt werde, schreibt der AIZ Pressedienst.

Die Regierungseinigung entspreche nun in weiten Teilen der Einigung, die bereits auf Ebene der Bundesländer Ende März erfolgt sei. Die Regierung habe sich auf den Kompromiss geeinigt, dass zukünftig 25 Prozent der Direktzahlungen aus der sogenannten 1. Säule nicht mehr rein nach Grösse der Betriebe verteilt, sondern für Öko-Regelungen (Eco-Schemes) reserviert würden.

Ausserdem ist eine stärkere Umschichtung von Mitteln der 1. in die 2. Säule vorgesehen, mit der die Entwicklung ländlicher Räume und auch Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden soll. Neben Eco-Schemes solle mit den Mitteln auch der Bau tierfreundlicherer Ställe gefördert werden. Zusätzlich soll eine Weidetierprämie eingeführt werden.

Beim Deutschen Bauernverband kommt die Einigung allerdings nicht gut an: Unter anderem sieht der Verband eine pragmatische Umsetzung und eine pünktliche Auszahlung der Fördermittel im Dezember 2023 gefährdet.

Ausserdem seien die zusätzlich vorgeschlagenen Eco-Schemes sehr kontrollaufwendig und Grünland- und Futterbaubetriebe dürften bei den Öko-Regelungen nicht benachteiligt werden. 

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