Rekordzuwachs bei erneuerbaren Energien

Trotz des Wirtschaftsabschwungs durch die Covid-19-Pandemie hat der Zubau erneuerbarer Energien 2020 weltweit einen neuen Rekord erreicht.

Die Kapazität stieg um mehr als 260 Gigawatt. Damit wurde die Kapazitätserhöhung von 2019 um fast 50 Prozent übertroffen.

In der Schweiz wuchs die Kapazität von 17,92 auf 18,49 Gigawatt, wie die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) in ihrer am Dienstag in Abu Dhabi veröffentlichten Statistik ausweist. Weltweit stammten mehr als 80 Prozent der neu hinzugekommen Stromkapazität aus erneuerbaren Energien. 91 Prozent davon entfielen auf Solar- und Windenergie.

Den wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien führt Irena teilweise auf die Stilllegung von fossilen Stromanlagen in Europa, Nordamerika und erstmals in Eurasien (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Russische Föderation und Türkei) zurück. Die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen legte noch um 60 Gigawatt zu, nach 64 Gigawatt 2019.

Grösstes Wachstum in USA und China

Die Leistung der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen stieg 2020 um 10,3 Prozent auf 2799 Gigawatt. Den grössten Anteil daran hat die Wasserkraft mit 1211 Gigawatt, Sonnen- und Windkraft holen rasch auf.

Das grösste Wachstum zeigten die USA und China. China als grösster Markt für erneuerbare Energien legte 2020 um 136 Gigawatt zu. Die USA installierten 29 Gigawatt neu, fast 80 Prozent mehr als 2019.

In ihrem Rapport zur weltweiten Energiewende hält Irena fest, dass erhebliche geplante Investitionen im Energiesektor auf erneuerbare Energiequellen umgelegt werden müssen, um die Energieziele 2050 zu erreichen.

Kommentare (3)

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  • René Weiersmüller | 07.04.2021
    Bei der Energiewende sind die Parallelen zu Corona nicht zu verleugnen. Was bei Corona die angeblich wirkungslosen Masken, waren bei der Energiewende die abstimmungsbedingt vorgegaukelten Mehrkosten von jährlich lediglich Franken 40.- je Haushalt. Im Fall von Corona wird das Durchwursteln mit Blick auf die Impfung in absehbarer Zeit ein Ende haben. Bei der Klimarettung könnte der Impfstoff sinngemäss und fatalerweise die Atomkraft sein.
  • Beat Furrer | 06.04.2021
    Die Energiestrategie 2050 und das Netto-Null-Klimaziel (und vor allem auch die Gegnerschaft gegen Atomkraft, unter anderem von Frau Franziska Herren) werden unsere Energieabhängigkeit vom Ausland noch vergrössern. Ist es ein Zufall, dass die gleichen Leute, die gegen nachhaltige Atomkraft sind (Franziska Herren), auch gegen eine nachhaltig und genügend produzierende Schweizer Landwirtschaft sind (mit den beiden Initiativen vom 13. Juni)? Sie wollen uns der Energie- und Nahrungsmittel berauben.
  • Beat Furrer | 06.04.2021
    Unglaublich einseitiger Artikel. Denn er sagt nichts darüber aus, wie gross denn der Schweizer Energieverbrauch ist und wieviel davon durch Solar- und Windenergie gedeckt wird. Es dürften nicht einmal 2 % des Bedarfs sein. Ein unglaublich unbedeutender Anteil. Zumal Wind- und Solarenergie immer auf grundlastfähige Partner wie eben Atomkraft angewiesen ist. Gemäss Neuer Luzerner Zeitung produzieren wir nur 25% der Energie in der Schweiz. 75% kommt vom Ausland.

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