Die UNO-Konferenz Rio+20 im Juni soll die Weichen stellen für einen grundlegenden Kurswechsel in der globalen Agrar- und Ernährungspolitik. Das fordern internationale Vertreter in einer am Freitag in New York verabschiedeten Deklaration.
Angestrebt würden Ernährungssicherheit für alle, eine ländliche Entwicklung mit verbesserten Bedingungen für Kleinbauern und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, heisst es in der Mitteilung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Samstag weiter. Die Schweiz stehe hinter den Forderungen.Hochrangige Vertreter aus Regierungen, internationalen Organisationen und Wissenschaft verabschiedeten die Deklaration «Nahrung für alle, natürlich» an einer zweitägigen Veranstaltung, die unter anderem auf Initiative der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) zustande kam. Die Empfehlungen sollen in den Vorbereitungsprozess der UNO-Konferenz Rio+20 eingebracht werden.
Am kommenden Montag beginnt die dritte Vorbereitungsrunde der UNO in New York. Die Schweiz ist mit einer Delegation unter der Leitung von Botschafter Franz Perrez, Chef der Abteilung Internationales im Bundesamt für Umwelt (BAFU), vertreten. Die UNO-Konferenz Rio+20 findet vom 20. bis am 22. Juni in Rio de Janeiro, Brasilien, statt.