Risiko von Industrieabfällen senken

Die von Industrieabfällen ausgehenden Risiken sollen weltweit minimiert werden. Auch die Schweiz will ihren Teil dazu beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch ein entsprechendes Mandat verabschiedet.

Die von Industrieabfällen ausgehenden Risiken sollen weltweit minimiert werden. Auch die Schweiz will ihren Teil dazu beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch ein entsprechendes Mandat verabschiedet.

In Genf findet vom 4. bis zum 6. Dezember das zehnte Treffen der Vertragsparteien der Konvention über die grenzüberschreitenden Auswirkungen von Industrieunfällen der Uno-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) statt. Eine Schweizer Delegation ist mit von der Partie.

Die Teilnehmenden werden sich unter anderem über Methoden zur Erfassung und Bewertung von Risiken austauschen. Auf diesem Gebiet verfügt die Schweiz über spezielles Know-how. Gemäss Mandat sollen die Information und die Beteiligung der Öffentlichkeit gestärkt und die Konvention für Länder ausserhalb des UNECE-Raums geöffnet werden.

Die Konvention gilt für Anlagen mit grossen Mengen gefährlicher Chemikalien. Die geplanten Anpassungen stimmen mit den bereits gültigen Vorschriften in der Schweiz überein, insbesondere der Störfallverordnung.

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