Rohstoffgeschäfte: Gewinne bei Banken brechen weg

Den grossen Investmentbanken brechen einer Studie zufolge die Einnahmen im Rohstoffgeschäft weg. In der ersten Jahreshälfte erwirtschafteten die zehn führenden Institute der Branche ein Viertel weniger in diesem Bereich als vor Jahresfrist, wie am Montag veröffentlichte Untersuchungen der Beratungsfirma Coalition ergaben.

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Den grossen Investmentbanken brechen einer Studie zufolge die Einnahmen im Rohstoffgeschäft weg. In der ersten Jahreshälfte erwirtschafteten die zehn führenden Institute der Branche ein Viertel weniger in diesem Bereich als vor Jahresfrist, wie am Montag veröffentlichte Untersuchungen der Beratungsfirma Coalition ergaben.

Als Gründe nannten die Experten eine schwächere Nachfrage bei Investoren sowie weniger starke Kursschwankungen. Unter anderem im Strom- und Gashandel habe es starke Rückgänge gegeben. Die grossen Investmentbanken äussern sich üblicherweise nicht direkt zu ihren Rohstoffumsätzen, sondern nennen häufig nur die Ergebnisse für den grösseren Bereich Anleihen, Währungen und Rohstoffe.  

2012 war laut einer früheren Erhebung von Coalition Goldman Sachs führend bei Rohstoffen, gefolgt von den weiteren US-Instituten JPMorgan und Morgan Stanley. Zu den übrigen wichtigen Rohstoffhändlern zählten demnach die Bank of America, Citigroup  (ebenfalls aus den USA), die britischen Banken Barclays und RBS, die Deutsche Bank sowie die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS.

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