Rumänien forciert Landverkauf

Die rumänische Regierung will noch vor der im Januar 2014 anstehenden Liberalisierung des nationalen Bodenmarktes Landsleute finanziell unterstützen, die eine Landwirtschaftsfläche erwerben wollen und nur über wenig Eigenkapital verfügen.

Die rumänische Regierung will noch vor der im Januar 2014 anstehenden Liberalisierung des nationalen Bodenmarktes Landsleute finanziell unterstützen, die eine Landwirtschaftsfläche erwerben wollen und nur über wenig Eigenkapital verfügen.

Das hat Landwirtschaftsminister Daniel Constantin angekündigt. Nach Angaben des Ministers benötigt ein potentieller Käufer als Eigenkapital lediglich 10 Prozent des Marktpreises für ein Grundstück, dessen Grösse maximal bei 1'000 ha liegen darf. Für die restliche Kaufsumme gewähren fünf miteinander kooperierende rumänische Geschäftsbanken günstige Kredite, für deren Sicherheit zur Hälfte durch den „Staatlichen Ländlichen Kreditgarantiefonds“ (RCGF) gebürgt wird.

Für die andere Hälfte des Kreditbetrages bürgt der Käufer real mit dem Wert des gekauften Grundstücks. Den Marktwert des Kaufobjekts ermittelt die kreditgebende Bank. Das Landwirtschaftsministerium hat das Programm unter anderem deshalb initiiert, um heimischen Kleinlandwirten den Landzukauf zu ermöglichen.

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