Run auf Molkenpulver wegen «Abnehmspritzen»

Die massenhafte Anwendung der «Abnehmspritze» hat in den USA einen regelrechten Run auf Molkenderivate ausgelöst. Aufgrund der nicht bedarfsdeckenden Produktion sind die Preise für Molkenproteinkonzentrat auf Rekordhöhen getrieben worden.

AgE |

In den Vereinigten Staaten gibt es einen regelrechten Run auf hochprozentige Molkenproteinkonzentrate. Massgeblich dafür sei anfangs die immer stärkere Verbreitung von eiweissreicher Sportlernahrung gewesen, berichtete Monika Wohlfarth von der Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) beim 16. Berliner Milchforum Mitte März.

Zusätzlicher Treiber der Nachfrage nach Molkenderivaten sei in letzter Zeit die «Abnehmspritze». Wohlfarth von der ZMB geht davon aus, dass der Ernährungstrend auch auf andere Länder übergreift. 

In den USA sollen Wohlfarth zufolge mittlerweile 15% der Bevölkerung Ozempic und Co. anwenden und sich in Verbindung mit diesen Medikamenten auch besonders proteinreich ernähren. «Das hat die Nachfrage nach hoch konzentrierten Molkenerzeugnissen in den USA stark wachsen lassen», erläuterte die ZMB-Geschäftsführerin.

Das Angebot an Molkederivaten in den Staaten sei deshalb trotz steigender Produktion knapp. Aktuell würden rekordhohe Preise für Molkenproteinkonzentrat bezahlt. «Und man sieht auch, dass dieser Trend auf andere Länder übergreift», so Wohlfahrt.

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