Rus: Bauern auf Saatgutimporte angewiesen

Bestimmte Handelssanktionen Russlands gegen den Westen im Zuge der Ukraine-Krise könnten die eigene Landwirtschaft hart treffen. Wie der Geschäftsführer des Moskauer Consulting- und Forschungszentrums für Agrarökonomie (Sovecon), Andrej Sisow, vergangene Woche erklärte, hängt unter anderem der russische Sonnenblumenanbau stark von Saatguteinfuhren ab.

AgE |

Bestimmte Handelssanktionen Russlands gegen den Westen im Zuge der Ukraine-Krise könnten die eigene Landwirtschaft hart treffen. Wie der Geschäftsführer des Moskauer Consulting- und Forschungszentrums für Agrarökonomie (Sovecon), Andrej Sisow, vergangene Woche erklärte, hängt unter anderem der russische Sonnenblumenanbau stark von Saatguteinfuhren ab.

Ausserdem versorgten sich die Zuckerrübenbauer praktisch zu 100 Prozent mit Saatgut aus dem Ausland. Ferner würde durch ein eventuelles Lieferverbot für Pflanz- und Saatgut nach Russland der Gemüsebau geschädigt. Ausserdem seien bereits beschlossene Beschränkungen für bestimmte Lebensmitteleinfuhren nicht in allen Produktionsbereichen durch den Ausbau der russischen Produktion auszugleichen, gab der Sovecon-Chef zu bedenken.

Eine weitere Eskalation des Sanktionskriegs wäre eine „jämmerliche Perspektive für beide Seiten“. Stattdessen gelte es nun, nach Kompromissen zu suchen, forderte Sisow.

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