RUS: Getreidetransport verbilligt

In Russland sollen heuer die Getreidetransporte aus von Exporthäfen weit entfernten Regionen wieder verbilligt werden. Das hat Ministerpräsident Dmitrij Medwedew bei einer Kabinettsberatung am Montag erklärt, teilte der Regierungspressedienst in Moskau mit.

In Russland sollen heuer die Getreidetransporte aus von Exporthäfen weit entfernten Regionen wieder verbilligt werden. Das hat Ministerpräsident Dmitrij Medwedew bei einer Kabinettsberatung am Montag erklärt, teilte der Regierungspressedienst in Moskau mit.

Nach seinen Worten sieht die Regelung einen Ausgleich für die geringeren Einnahmen für die staatliche Bahngesellschaft RŽD aus dem Föderationshaushalt vor. Die vorerst dafür geplanten Haushaltsmittel könnten je nach Höhe der Getreideproduktion in der jeweiligen Region aufgestockt werden, kündigte Medwedew an. 

Eine derartige Massnahme wurde in Russland erstmals nach der Rekordernte 2017 eingeleitet. Nach Angaben des Moskauer Landwirtschaftsministeriums konnten dadurch die Märkte von 13 Provinzen um insgesamt mehr als 3 Mio. t Getreide entlastet werden. Wie aus der gleichzeitig veröffentlichten Regierungsverordnung hervorgeht, gilt jedoch die diesjährige Vergünstigung nicht mehr für die Erzeugerregionen im europäischen Teil des Landes, sondern allein für die am und hinter dem Ural liegenden Provinzen.

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