Russland will Antibiotikaeinsatz strenger regeln

AgE |

In Russland könnte der Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion bald strenger kontrolliert werden. Wie die stellvertretende Premierministerin Viktoria Abramtschenko 25. August in Moskau mitteilte, unterstützt die Regierung eine entsprechende Vorlage des Föderalen Aufsichtsdienstes für die Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor). 

Demnach soll der Zusatz antimikrobieller Medikamente zu Futtermitteln ohne Rezept ab dem 1. September 2022 verboten werden. Ausserdem ist die Einführung von Abgabenormen für verschreibungspflichtige Arzneimittel vorgesehen.

Ziel sei es, die Fälle von unsachgemässer Verwendung dieser Medikamente zu verringern. Dadurch würde sich auch die Qualität und Sicherheit der tierischen Produkte verbessern. Der Entwurf betrifft mehrere Gruppen von verschreibungspflichtigen Tierarzneimitteln, darunter die Reserveantibiotika Fosfomycin und Chloramphenicol.

Ausserdem würde der Einsatz von Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline und Penicilline sowie des Tuberkulosemedikaments Ethambutol strenger geregelt. Darüber hinaus sind auch verschärfte Vorschriften für die Verwendung von Malachitgrün, das gegen Pilze und Parasiten bei Fischen eingesetzt wird, und das Antimykotikum Kristallviolett geplant.

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