
Der Saatguthersteller KWS plant, die Treibhausgasemissionen aus eigenen Aktivitäten bis 2035 um 63% zu reduzieren.
Bettina Kiener
Der Saatguthersteller KWS will mit Fortschritten bei Züchtung und Forschung dazu beitragen, trotz des Klimawandels stabile Erträge zu sichern und gleichzeitig den Einsatz von Ressourcen in der Landwirtschaft zu reduzieren. Dazu hat das Unternehmen jetzt konkrete Nachhaltigkeitsziele bis 2035 definiert.
Oben auf der Liste steht die Steigerung der landwirtschaftlichen Resilienz. Bis 2035 soll in Kernmärkten ein kumulativer Züchtungsfortschritt von mindestens 10% erreicht werden, um Produktivität und Ressourceneffizienz weiter zu verbessern.
Beratungsangebot erweitern
Gleichzeitig will KWS das Beratungsangebot aus agronomischer Expertise und digitalen Lösungen systematisch ausbauen, um Landwirte entlang der gesamten Fruchtfolge zu unterstützen. Angestrebt wird, bis zum Zieljahr eine Anbaufläche von insgesamt rund 35 Mio. Hektar mit diesen Angeboten zu erreichen.
Auch die betriebliche Nachhaltigkeit wird weiterentwickelt. KWS plant, die Treibhausgasemissionen aus eigenen Aktivitäten bis 2035 um 63% zu reduzieren. Ergänzend dazu werden Maßnahmen zur Verbesserung der Wassernutzungseffizienz an den Züchtungsstationen weiter vorangetrieben.