Salmonellenskandal holt Molkereikonzern ein

AgE |

Für den französischen Molkereikonzern Lactalis hat der Salmonellenskandal von 2017 jetzt doch noch ein Nachspiel.

Medienberichten zufolge muss sich der französische Molkereikonzern Lactalis wegen Täuschung und fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht verantworten. Gemeinsam mit einer Molkerei aus Craon wurde der Branchenriese in der vergangenen Woche an den Pariser Gerichtshof zitiert und unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

Zudem musste eine Kaution von jeweils 300 000 Euro (297’364 Franken) hinterlegt werden. Lactalis kündigte an, vollumfänglich zu kooperieren und für Transparenz zu sorgen. Ende 2017 waren durch Salmonellen in Milchpulverprodukten des Molkereikonzerns mehr als 40 Säuglinge erkrankt.

Der Staat hatte in der Folge die Kontrollvorgaben für die Milchindustrie verschärft. Der betroffene Produktionsstandort in Craon war bereits zuvor durch Salmonellennachweise und anschliessende Infektionen aufgefallen. Zudem hatten sich im Laufe der Aufarbeitung des Skandals verschiedene Ungereimtheiten ergeben. 

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