Schweizer Hotellerie mit weniger Übernachtungen im April

Die Schweizer Hotellerie hat im April 2026 etwas weniger Logiernächte verzeichnet als im Vorjahresmonat. Der Rückgang war dabei auf die schwächere Nachfrage aus dem Ausland zurückzuführen, während der Inlandtourismus zulegen konnte.

awp  |

Die Zahl der Logiernächte sank im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag auf Basis einer ersten Schätzung mitteilte. Dabei zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen inländischen und ausländischen Gästen: Die Zahl der Logiernächte von Schweizerinnen und Schweizern stieg um 4,2 Prozent an, während jene der ausländischen Gäste um 5,9 Prozent zurückging.

Stabilisierung im April

Insgesamt verlief der Start ins Tourismusjahr 2026 durchzogen. In den ersten beiden Monaten hatte die Schweizer Hotellerie noch an den Rekordkurs des Vorjahres angeknüpft. Im März waren die Logiernächte dann allerdings um mehr als 5 Prozent eingebrochen. Im Monat April deuten die Zahlen nun aber wieder auf eine Stabilisierung gegenüber März hin.

Für die Sommersaison zeigte sich Schweiz Tourismus zuletzt vorsichtig optimistisch. Trotz geopolitischer Unsicherheiten erwartet die Organisation eine stabile Nachfrage. Im Gesamtjahr 2026 wird mit einem leichten Rückgang von 2 bis 3 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2025 gerechnet.

Eine zweite Schätzung für den Monat April publiziert das BFS am 26. Mai. Die definitiven und absoluten Zahlen folgen am 8. Juni.

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