Schweizer Industrie befürchtet unter Trump mehr Protektionismus

Der Industrieverband Swissmem erwartet von der US-Administration unter dem neuen Präsidenten Donald Trump mehr Protektionismus. Er werde die Geopolitik und die Weltwirtschaftsordnung bewegen, teilte der Verband am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst X mit.

sda |

Für die Schweizer Technologie-Industrie seien die USA mit einem Anteil von 14 Prozent der zweitwichtigste Exportmarkt. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche den 90 Prozent der Swissmem-Mitglieder ausmachen, sei ein möglichst hindernisfreier Marktzugang in die USA zentral, schrieb der Verband.

In der ersten Amtszeit Donald Trumps spielte die Schweiz ihre Trümpfe gemäss Swissmem gut aus. Trump sei offen gegenüber der Technologie. Auch in dessen zweiter Amtszeit sollte die Schweizer Wirtschaft ihre Chancen wahrnehmen und auf ihre Stärken setzen können.

Eine aktive Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik sei nun noch wichtiger. So fordert Swissmem die Wiederaufnahme der Sondierungen für ein Freihandelsabkommen mit den USA. Die Schweiz selbst müsse mehr in die Rüstung investieren, damit sie in Europa «kein sicherheitspolitisches Vakuum» bilde.

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