Schwung in Klimaverhandlungen bringen

Der New Yorker UNO-Gipfel soll neuen Schwung in die internationalen Klimaverhandlungen bringen, damit bis Ende 2015 die Einigung auf einen Klimavertrag für über 190 Staaten wirklich klappt.

Der New Yorker UNO-Gipfel soll neuen Schwung in die internationalen Klimaverhandlungen bringen, damit bis Ende 2015 die Einigung auf einen Klimavertrag für über 190 Staaten wirklich klappt.

Der KLIMAVERTRAG soll Ende 2015 bei der UNO-Klimakonferenz in Paris verabschiedet werden und 2020 in Kraft treten. Auch die USA und China, die sich bisher gegen verbindliche Minderungsziele sperren, sollen mitmachen, damit das Ziel noch erreicht wird, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Zudem sind öffentliche und private Hilfen für vom Klimawandel betroffene Staaten von bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich ab 2020 geplant. Zuvor gibt es noch im kommenden Dezember in Lima eine UNO-Klimakonferenz, die Details für den Vertrag erarbeiten soll. Bis Ende des 1. Quartals 2015 sollen alle Staaten ihre Treibhausgas-Minderungsziele für den Weltklimavertrag mitteilen.

Das KYOTO-PROTOKOLL wurde bis 2020 verlängert, um die Zeit bis zum Klimavertrag zu überbrücken. Es verpflichtet die Staaten ebenfalls auf Reduktionsziele. Aber das Kyoto-Protokoll umfasst nur die EU-Länder und zehn weitere Staaten - Neuseeland, Russland und Japan sind in der zweiten Verpflichtungsperiode nicht mehr dabei. Die EU möchte ihre Treibhausgase bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 20 Prozent reduzieren, Deutschland als selbst ernannter Vorreiter um 40 Prozent.

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