Solarförderung wird gut angenommen

Die italienische Regierung wertet ihre Förderung für den Bau von Solaranlagen auf Dächern von landwirtschaftlich genutzten Gebäuden als Erfolg.

Auch in Italien nimmt der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Landwirtschaft Fahrt auf. Wie das Landwirtschaftsministerium in Rom kürzlich mitteilte, haben bereits mehr als 15’000 Betriebe eine Förderung im Rahmen des Programms «Parco Agrisolare» beantragt. Mit insgesamt 2,22 Milliarden Franken (2,35 Mrd. Euro) soll der Bau von Photovoltaik-(PV)-Anlagen auf gewerblich genutzten Gebäuden der Agrar- und Ernährungswirtschaft vorangebracht werden. Die Mittel stammen überwiegend aus dem EU-Wiederaufbaufonds (RRF).

Nach Ministeriumsangaben sind 3’000 Anlagen bereits fertig installiert und weitere 4’000 im Bau. Ressortchef Francesco Lollobrigida führt den Erfolg des Programms vor allem auf von ihm selbst vorgenommene Anpassungen zurück. Da die Nachfrage unter der Vorgängerregierung sehr gering gewesen sei, habe man sich mit Landwirten, Unternehmern und Branchenverbänden über Verbesserungsmöglichkeiten ausgetauscht.

Laut Lollobrigida wurden unter anderem die Zuschüsse erhöht und auch die Obergrenze für die Kapazität der Solaranlagen heraufgesetzt. Förderfähig sind bis zu 80% der Kosten. Auch muss die erzeugte Energie nicht mehr zwingend vor Ort verbraucht werden. Das Ministerium schätzt, dass die geförderten Anlagen zusammen bis 2026 eine Produktionskapazität von bis zu 1,38 GW erreichen könnten. 

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