Der griechische Staat muss von rund 800'000 Bauern geleistete Ausgleichszahlungen zurückfordern. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes dürfte auf die meisten Betroffenen eine Belastung von etwa 500 Euro (550 Fr.) zukommen. Total geht es um 425 Millionen Euro (468 Millionen Franken).
Die Landwirte hatten das Geld 2009 als Kompensation für Schäden durch widrige Witterungsverhältnisse erhalten. Die EU-Kommission stufte die Ausgleichszahlungen allerdings wenig später als unzulässige staatliche Beihilfen ein. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg beschäftigte sich mit dem Fall, weil der griechische Staat gegen die Entscheidung der EU-Behörde Rechtsmittel einlegte. Diese wurden mit dem am Dienstag veröffentlichten Urteil zurückgewiesen.