Starker Anstieg der Milchexporte

Die ukrainischen Exporteure von Milch und Milchprodukten haben im ersten Quartal 2017 gute Geschäfte gemacht. Wie das Ukrainian Food Export Board (UFEB) mitteilte, nahm die Ausfuhrmenge gegenüber dem ersten Quartal um 37 % auf 25 700 t zu.

Die ukrainischen Exporteure von Milch und Milchprodukten haben im ersten Quartal 2017 gute Geschäfte gemacht. Wie das Ukrainian Food Export Board (UFEB) mitteilte, nahm die Ausfuhrmenge gegenüber dem ersten Quartal um 37 % auf 25 700 t zu.

Wichtigste Exportkategorie war „Milch und verdickte Sahne", in welcher der Auslandsverkauf um 9 % auf 10 200 t zulegte. Noch besser lief es bei den Milchpulverausfuhren, die sich auf 8 000 t verdoppelten. Der Absatz von Butter außerhalb der Landesgrenzen verdreifachte sich sogar, und zwar auf 3 500 t.

Beim Export von Käse wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Plus von 7 % auf 1 500 t realisiert, während bei unverdickter Sahne und Sauermilcherzeugnissen die Ausfuhrmengen um 8 % beziehungsweise 34 % unter dem Niveau des ersten Quartals 2016 blieben. Bemerkenswert ist laut UFEB, dass der Exportaufschwung trotz einer stagnierenden Milcherzeugung erfolgte.

Von Januar bis März 2017 war die Milchproduktion in der Ukraine nämlich gegenüber der Vorjahresperiode leicht um 0,5 % auf 1,97 Mio t gesunken. Ein Grund dafür war der Rückgang des Milchkuhbestandes, der Anfang 2017 mit 2,13 Millionen Tieren 2,5 % kleiner war als zwölf Monate zuvor. Laut Schätzung der UFEB ist im laufenden Jahr gegenüber 2016 mit einem Rückgang der ukrainischen Milcherzeugung in einer Größenordnung zwischen 1 % und 5 % zu rechnen.

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