Die tschechische Regierung kann sich einen Einfuhrstopp für EU-Lebensmittel vorstellen, um den heimischen Markt vor Preiszerfall zu schützen.
Der tschechische Agrarminister Marian Jurecka ist gemäss Agra Europe bereit, den Markt für bestimmte Produkte zu schliessen, falls billige Waren aus EU-Ländern das Land überschwemmen sollten. Prager Bauernverbände fürchten, dass durch den russischen Importstopp überschüssige Waren aus Nachbarländern wie Polen zu Tiefstpreisen nach Tschechien kommen. Das Agrarministerium fordert deshalb die EU auf, für finanziellen Ausgleich und verschärfte Lebensmittelkontrollen zu sorgen.