TTIP könnte Herkunftsangaben verunmöglichen

Die Verbraucherorganisation Foodwatch befürchtet, dass durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eine klare Herkunftsbezeichnung auf Lebensmitteln verunmöglicht wird und verweist dabei auf einen Bericht der EU-Kommission.

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Die Verbraucherorganisation Foodwatch befürchtet, dass durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eine klare Herkunftsbezeichnung auf Lebensmitteln verunmöglicht wird und verweist dabei auf einen Bericht der EU-Kommission.

Die EU-Kommission gebe unumwunden zu, dass durch TTIP mehr Transparenz über den Ursprung von Lebensmitteln verunmöglicht werden könnte, heisst es in einer Medienmitteilung von Foodwatch.

Dabei verweist die Organisation auf einen Bericht der Kommission von Ende Mai, in dem steht: "Sowohl eine Ursprungskennzeichnung auf EU-Ebene als auch eine Ursprungskennzeichnung auf Länderebene hätte Auswirkungen auf die internationaleLebensmittellieferkette und würde sich störend auf Handelsabkommen mit Drittländern auswirken." Die Kommission empfiehlt deshalb eine freiwillige Kennzeichung.  

Foodwatch spricht sich für eine gesetzliche Herkunftsbezeichnung aus, nach der Hersteller verpflichtet werden, die Herkunftsländer der Hauptzutaten auf der Verpackung anzugeben.

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