Ukraine: Bald Lebensmittel über Getreidekorridore?

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach Angaben seines Büros am Sonntag Telefonate mit Russlands Staatschef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt, berichtet die APA. In den Gesprächen sei es unter anderem darum gegangen, über den für ukrainische Getreideexporte eingerichteten Schiffskorridor im Schwarzen Meer auch andere Lebensmittelprodukte und Rohstoffe zu transportieren.

In einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin sagte Erdogan am Sonntag nach Angaben seines Büros, man könne schrittweise mit entsprechenden Vorbereitungen zum Export von Lebensmitteln und anderen Waren beginnen.

Der Kreml in Moskau teilte mit, dass das Getreideabkommen komplex sei. Vor allem müssten auch die Einschränkungen für den Export von russischem Getreide und Dünger aufgehoben werden. Gleichzeitig hat Belarus nach Angaben der Vereinten Nationen den Transport von ukrainischem Getreide durch sein Staatsgebiet erlaubt, damit es von litauischen Häfen aus exportiert werden kann.

Minsk erlaube dies ohne Vorbedingungen, hiess es von UN-Generalsekretär António Guterres in New York nach einem Treffen mit dem stellvertretenden Aussenminister von Belarus, Juri Ambrasewitsch. Zudem brachte Ambrasewitsch erneut die Bitte seiner Regierung vor, derzeit mit Sanktionen belegte Düngemittel exportieren zu können.

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