Nach der Befreiung der nordirakischen Stadt Kajara aus der Gewalt der IS-Terrormiliz hat die UNO Nahrungshilfe an mehr als 30'000 Notleidende verteilt.
Die Menschen litten unter extremem Hunger, nachdem die Stadt zwei Jahre lang belagert worden sei, erklärte das Welternährungsprogamm (WFP) am Dienstag.
Demnach ist die Lage in Kajara schlimm. Sämtliche Geschäfte seien zerstört oder geschlossen worden. Zudem gebe es kaum Zugang zu sauberem Wasser, Strom und medizinischer Versorgung. Die verteilte Hilfe reiche aus, um die Menschen einen Monat zu versorgen.
Irakische Truppen hatten Ende August die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus Kajara vertrieben. Die Stadt gilt als Ausgangspunkt für eine Offensive auf die rund 60 Kilometer weiter nördlich gelegenen IS-Hochburg Mossul. Nach Angaben der UNO sind im Irak rund zehn Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.