US-Agrodiesel: Weiter EU-Zusatzzölle

Die EU verlängert ihre hohen Zusatzzölle auf Agrodiesel aus den USA. Damit sollen Marktverzerrungen durch US-Subventionen ausgeglichen werden. Die USA sehen dies anders.

Die EU verlängert ihre hohen Zusatzzölle auf Agrodiesel aus den USA. Damit sollen Marktverzerrungen durch US-Subventionen ausgeglichen werden. Die USA sehen dies anders.

Auf US-Agrodiesel verschiedener Hersteller werden von der EU für fünf weitere Jahre sogenannte Ausgleichszölle zwischen 211,20 und 237 Euro pro Tonne erhoben, berichtet Agra-Europe. Dazu kommen noch Anti-Dumpingzölle in Höhe von bis zu 198 Euro pro Tonne.

Die EU sieht aufgrund von Subventionen für den US-Agrodiesel eine Marktverzerrung und will diese mit den Zöllen ausgleichen. Das National Biodiesel Board (NBB) aus den USA sieht das hingegen anders und erachtet das EU-Verhalten als protektionistisch.

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