USA drohen mit Strafzöllen auf Käse

Im Streit um Subventionen für die Flugzeugbranche erwägen die USA Strafzölle auf Produkte aus Europa wie Käse, Wurst und Whiskey.

Im Streit um Subventionen für die Flugzeugbranche erwägen die USA Strafzölle auf Produkte aus Europa wie Käse, Wurst und Whiskey.

Das Büro von US-Handelsvertreter Robert Lighthizer legte zu Wochenbeginn eine Liste mit Dutzenden Produkten aus der Europäischen Union mit einem Handelsvolumen von 4 Mrd. USD (rund 3,94 Mrd. Fr.) vor, die mit zusätzlichen Zöllen belegt werden könnten.

Auf der Liste finden sich Käsesorten wie Reggiano, Provolone, Edamer und Gouda, ausserdem Wurstsorten, Nudeln und Oliven, berichtet Dow Jones News . Bereits im April hatten die USA eine Liste mit Produkten mit einem Handelsvolumen von 21 Mrd. USD (20.7 Mrd. Fr.) vorgelegt, die mit neuen Zöllen belegt werden könnten. Die USA und die EU streiten sich seit rund 15 Jahren über Staatshilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus. Washington und Brüssel werfen sich gegenseitig illegale Subventionen vor. 

Eine solche Verlagerung des Streits um Flugzeuge auf Lebensmittelhersteller wies die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) entschieden zurück. Handelsstreitigkeiten in anderen Sektoren müssten auch dort ausgetragen werden, erklärte BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabet anlässlich der Veröffentlichung der Liste von EU-Gütern durch die US-Regierung. Weitere Strafzölle auf Lebensmittel seien nicht gerechtfertigt, stellte Sabet fest.

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