
Bei Mais erwartet das Agrarressort eine Fläche von 38,57 Mio. Hektaren, im Vergleich zum Vorjahr wäre das eine Verkleinerung des Anbauareals um 1,39 Mio. Hektaren oder 3,5%.
pixabay
Durchgeführt wurden die Erhebungen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) in den ersten beiden Märzwochen. Somit dürften die durch den Nahostkonflikt gestiegenen Preise für Energie und Dünger bereits in die Planungen der Landwirte eingeflossen sein.
Langfristiger Trend beim Weizen
Bei Mais erwartet das Agrarressort eine Fläche von 38,57 Mio. Hektaren, im Vergleich zum Vorjahr wäre das eine Verkleinerung des Anbauareals um 1,39 Mio. Hektaren oder 3,5%. Die Weizenfläche sieht das Ministerium bei 17,72 Mio. Hektaren, womit der Vorjahreswert um 630’000 Hektaren beziehungsweise 3,4% unterschritten würde.
Das US-Weizenareal schrumpft kontinuierlich. Mit den zur Ernte 2026 erwarteten Hektaren würde der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1919 markiert. Viele US-Farmer haben in den letzten Jahrzehnten ihren Anbauschwerpunkt in Richtung der profitableren Kulturen Soja und Mais verlagert.
Mehr Soja, weniger Winterweizen
Die bereits mit Winterweizen bepflanzte Fläche liegt bei 13,11 Mio. Hektaren. Das sind 301’000 Hektaren oder 2,3% weniger als im vergangenen Jahr. Um 1,41 Mio. Hektaren beziehungsweise 4,3% grösser als 2025 soll hingegen die Sojafläche ausfallen. Hier wird mit 34,28 Mio. Hektaren gerechnet.
Bei der Ernte 2025 hatten die US-Farmer nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums insgesamt 432 Mio. Tonnen Mais und 116 Mio. Tonnen Sojabohnen eingebracht. Das Weizenaufkommen wird vom USDA mit 54 Mio. Tonnen angegeben, davon 38 Mio. Tonnen Winterweizen.