Wegen Hitze - 15% weniger Milch

Italien erlebt den heissesten Sommer seit zwei Jahrhunderten, und noch nie hat eine Hitzewelle so lang angedauert. In mehreren Städten Sardiniens wurden am Mittwoch Temperaturen um die 45 Grad gemeldet. 41 Grad wurden in Bologna, Rom und Neapel registriert. Besonders betroffen is auch die Landwirtschaft.

Italien erlebt den heissesten Sommer seit zwei Jahrhunderten, und noch nie hat eine Hitzewelle so lang angedauert. In mehreren Städten Sardiniens wurden am Mittwoch Temperaturen um die 45 Grad gemeldet. 41 Grad wurden in Bologna, Rom und Neapel registriert. Besonders betroffen is auch die Landwirtschaft.

Die «Luzifer» genannte Hitzewelle soll bis Ende der Woche anhalten. Die italienischen Landwirte bangen wegen der seit Monaten anhaltenden Wasserknappheit um die Obst- und Gemüseproduktion. Auf Sizilien und in Kalabrien, wo in den vergangenen Tagen Temperaturen über 45 Grad gemessen wurden, drohen die Weintrauben zu verdorren. Gefährdet ist im Süden auch die Tomatenproduktion. Bei der Milchproduktion kam es zu einem Rückgang von 15 Prozent.

Vor allem ältere Menschen und Kinder sind nach Angaben von Medizinern durch die Hitze gefährdet. In den Notaufnahmen der römischen Spitäler wurden etliche Kinder behandelt, die an akutem Flüssigkeitsmangel litten. Als besonders kritisch bezeichnete das Fernsehen die Situation in der norditalienischen Industriestadt Mailand. Hier wurden in drei Tagen 1500 Hilferufe registriert, die Senioren und Menschen betrafen, die sich nicht selbst helfen können.

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