Weiterhin kein Agrarland an Ausländer

Ausländer dürfen in Kasachstan auch weiterhin keine landwirtschaftlichen Flächen erwerben. Das hat Landwirtschaftsminister Asylshan Mamytbekow kürzlich bei einem Presseempfang in Astana klargestellt.

Ausländer dürfen in Kasachstan auch weiterhin keine landwirtschaftlichen Flächen erwerben. Das hat Landwirtschaftsminister Asylshan Mamytbekow kürzlich bei einem Presseempfang in Astana klargestellt.

Hintergrund ist, dass ab dem 1. Juli dieses Jahres über Auktionen insgesamt 1,7 Mio. ha Staatsland versteigert werden sollen. Die Gesetzeslage erlaube den Erwerb von Landwirtschaftsflächen ausschliesslich Bürgern der Republik Kasachstan und inländischen juristischen Personen, erläuterte Mamytbekow.

Er geht davon aus, dass zahlreiche Pächter der bisher staatlichen Agrarflächen erwerben. Um den Landkauf zu fördern, könnten die Pächter staatliche Darlehen bis zur Hälfte des Katasterwertes der Fläche erhalten mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Der Katasterwert gilt als Grundlage des Bodenpreises der jeweiligen Parzelle und bildet den Ausgangspreis bei den Versteigerungen.

Staatspräsident Nursultan Nazarbajew hatte im Januar über seinen Pressedienst verlauten lassen, dass insgesamt 85,3 Mio. ha Landwirtschaftsfläche, die sich bisher im Staatseigentum befinde, in Privatbesitz übergehen solle

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