Wie früher: Tauschhandel mit Agrarprodukten

Russland und China könnten in Kürze damit beginnen, anstelle des bisherigen Zahlungsverkehrs Tauschhandel zu treiben. Das sagten drei Quellen aus dem Bereich Handel und Zahlungsverkehr laut Reuters.

aiz |

Zwei von ihnen erwarten, dass bereits in diesem Herbst Tauschgeschäfte mit Agrarprodukten zwischen den beiden Ländern getätigt werden. Grund sei, dass Moskau und Peking versuchen, die Verwendung von Bankensystemen zu begrenzen, die von den Vereinigten Staaten überwacht werden.

Die Verzögerungen im bilateralen Zahlungsverkehr standen ganz oben auf der Tagesordnung, als Präsident Wladimir Putin im Mai China besuchte. Und obwohl es inzwischen Umgehungsmöglichkeiten gibt, wie z.B. die Nutzung kleiner, regionaler chinesischer Banken, deren Aktivitäten von Washington nicht so leicht entdeckt werden können, bleiben die Zahlungsprobleme bestehen.

Der Tauschhandel würde es Moskau und Peking ermöglichen, Zahlungsprobleme zu umgehen, die Sichtbarkeit ihrer bilateralen Transaktionen für die westlichen Regulierungsbehörden zu verringern und das Währungsrisiko zu begrenzen. Russland entwickelt laut dem Bericht derzeit Vorschriften für den Tauschhandel, und die russischen Quellen, mit denen Reuters eigenen Angaben zufolge sprach, gehen davon aus, dass China dasselbe tut. Die Quellen, die anonym bleiben wollten, seien alle eng in den bilateralen Handel eingebunden, schreibt Dow Jones News.

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