B- und C-Richtpreise stürzen ab

Der Richtpreis für B-Milch ist im September 2014 mit 53 Rp./kg um 5,6 Rappen tiefer und der C-Preis liegt mit 27,9 Rp./kg um 7,5 Rappen tiefer als im August 2014. Das dürfte auch Auswirkungen auf die A-Preise haben, weil die meisten Milchhandelsorganisationen Mischpreise für A- und B-Milch ausbezahlen.

Der Richtpreis für B-Milch ist im September 2014 mit 53 Rp./kg um 5,6 Rappen tiefer und der C-Preis liegt mit 27,9 Rp./kg um 7,5 Rappen tiefer als im August 2014. Das dürfte auch Auswirkungen auf die A-Preise haben, weil die meisten Milchhandelsorganisationen Mischpreise für A- und B-Milch ausbezahlen.

"Der Grund für die tieferen Richtpreise für das B- und C-Segment im Monat September ist der Preissturz auf den internationalen Milchmärkten sowohl für Milchpulver als auch für Butter", teilt Stefan Kohler, Geschäftsführer der Branchenorganisation Milch (BOM) mit.

Diese beiden Märkte beeinflussen den B- und den C-Preis direkt. Der Richtpreis für das B-Segment berechnet sich aus dem Preis für Magermilchpulver West-Europa und dem Butterpreis Inland, der Richtpreis für C-Milch aus dem Preis Butter Ausland und Magermilchpulver West-Europa.

Für Branchenkenner ist deshalb schon jetzt ziemlich sicher: Trotz gleich bleibendem A-Richtpreis von 71. Rp./kg werden nun auch die an die Produzenten ausbezahlten A-Preise wahrscheinlich sinken, da es sich bei den meisten Milchhandelsorganisationen um Mischpreise handelt, in die Milch aus dem A-, B- und teilweise sogar C-Segment einfliesst.

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