Basismilchbauern kritisieren Elsa

Seit Anfang 2019 rühme sich die Migros-Molkerei Elsa, «nachhaltige» Milch im Angebot zu haben. «Von wirtschaftlicher Nachhaltigkeit für die Milchviehbetriebe kann aber mit einer 3-Rappen-Preissenkung auf Milch, für die bereits 40% weniger als die Produktionskosten bezahlt wird, keine Rede sein.»

Seit Anfang 2019 rühme sich die Migros-Molkerei Elsa, «nachhaltige» Milch im Angebot zu haben. «Von wirtschaftlicher Nachhaltigkeit für die Milchviehbetriebe kann aber mit einer 3-Rappen-Preissenkung auf Milch, für die bereits 40% weniger als die Produktionskosten bezahlt wird, keine Rede sein.»

Das halten die Basisorganisationen Uniterre, BIG-M, Bernisch-Bäuerliches Komitee (BBK) und Bäuerliches Zentrum Schweiz (BZS) in einer Mitteilung fest.

Denn die Produktion von Milch koste im Talgebiet 1 Franken pro Kilogramm. Aus der Sicht der Organisationen sei der einzige nachhaltige Punkt in der Migros-Milch die Nachhaltigkeit ihrer Margen. Diese «nachhaltige» Milch mit der Bezeichnung «faire Partnerschaften» zu bewerben, sei schlicht eine Täuschung der Konsumenten. Die Elsa solle den Preisabschlag sofort zurücknehmen. 

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