Bei Mooh kann jeder liefern, wie viel er will

Kaum ist die erste Generalversammlung von Mooh über die Bühne, melden sich erste kritische Stimmen.

Samuel Krähenbühl |

Kaum ist die erste Generalversammlung von Mooh über die Bühne, melden sich erste kritische Stimmen.

Die Fusion wäre eigentlich ein wichtiger Schritt in die Zukunft, um die Stellung der Milchbauern im einseitigen Milchmarkt zu stärken, schreibt die Basisorganisation BIG-M in ihrem Newsletter. Die Verantwortlichen hätten aber offenbar nur eines im Sinn, nämlich sich nicht von  anderen Milchhändlern auf dem Markt, die ihren Mitgliedern unbegrenzte Milchlieferrechte versprechen, ausbooten zu lassen. 

Genau wie bei diesen Milchhandelsorganisationen dürften die Lieferanten von Mooh künftig so viel Milch liefern wie sie wollen und unbegrenzt produzieren. «Damit wird das Problem der Überproduktion aber nicht gemildert, sondern noch verschärft. Denn solange zu viel Milch auf dem Markt ist, sind wir Bauern blosse Restgeldempfänger», schliesst BIG-M.

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