Big-M will Käsefreihandel aussetzen

Die Zahlen zum ersten Halbjahr 2011 zeigen: Die Käseexporte gehen weiter zurück, während die Importe erneut zunehmen. Big-M fordert deshalb die Aussetzung des Käsefreihandels.

Die Zahlen zum ersten Halbjahr 2011 zeigen: Die Käseexporte gehen weiter zurück, während die Importe erneut zunehmen. Big-M fordert deshalb die Aussetzung des Käsefreihandels.

Ohne diesen Schritt werde die Schweiz definitiv zu einem Nettokäseimporteur, teilt die Interessengruppe für bäuerlichen Marktkampf (Big-M) mit. Der liberalisierte Käsemarkt habe bislang einzig zu einem ruinösen Preiszerfall geführt. Von lukrativen Exportmärkten, die der Bundesrat bei der Öffnung in Aussicht gestellt hatte, habe man nicht profitieren können.

Die Butterlager würden derzeit sogar im Sommer wachsen, was bislang nicht vorgekommen ist. Mit Sorgen blickt Big-M dem Herbst entgegen, wenn rund 80‘000 Kühe von den Alp in die Ställe im Tal zurückkehren und deren Milch wieder in die angestammten Absatzkanäle fliessen. Milchpreissenkungen seien die unausweichliche Folge, warnt Big-M.

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