Butter: Preise fallen erst im Mai

Der Entscheid, den Richtpreis für A-Milch auf April um 3 Rappen zu senken, wirkt sich auf die Butterpreise aus. Um die Abwertung durch die tieferen Preise abzufedern, sinkt dort der Preis erst auf den 1. Mai.

Der Entscheid, den Richtpreis für A-Milch auf April um 3 Rappen zu senken, wirkt sich auf die Butterpreise aus. Um die Abwertung durch die tieferen Preise abzufedern, sinkt dort der Preis erst auf den 1. Mai.

In den letzten Monaten wurde ausserordentlich viel Milch geliefert. Entsprechend wurde viel Butter produziert, wie die Branchenorganisation Butter mitteilt. Gleichzeitig liegt der Absatz deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Die BO Butter erwartet deshalb bis Ende März einen hohen Butterbestand von gegen 9'000 Tonnen.

Weil der Richtpreis für Milch gefallen ist, wird dieser Bestand auf die neuen Preise abgewertet. Um die starke Abwertung abzufedern, passt die Branche die Verkaufspreise um einen Monat verzögert an, wie die BO Butter schreibt.

Damit wird ein Drittel der Lagerabwertung kompensiert, den Rest trägt die Branche. Mit dieser ausserordentlichen Massnahme soll zusätzlicher Preisdruck auf die Milchbauern verhindert werden. Die Branche zähle auf das Verständnis von Handel, Nahrungsmittelindustrie und Konsumenten, heisst es weiter.

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