Butterproduktion deutlich gesunken

Bis im Oktober produzierten die Butterhersteller knapp 30’000 Tonnen Butter, was 8,9 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode sind.

Saisonale Schwankungen sind beim Butter normal. So gilt der Frühling als produktionsstarke Zeit, im Sommer fällt weniger Butter an, weil viele Tiere auf der Alp sind und im November wird am wenigsten Butter produziert.
Butter hat bei der Milchverarbeitung eine Pufferfunktion inne. Sie wird erst produziert, nachdem die Milch zu Trinkmilch, Käse oder Rahm verarbeitet wurde. Überschüssige Milch kann in Form von Butter oder Magermilchpulver gelagert werden.


Wenn viel Milch zu Käse verarbeitet wird, wird weniger Butter produziert. Das führt dazu, dass mehr Importe nötig sind. Das Importkontingent wurde dieses Jahr mehrmals erhöht.

Bis im Oktober produzierten die Butterhersteller knapp 30’000 Tonnen Butter, was 8,9 Prozent unter Vorjahr ist – gegenüber 2019 ist der Rückgang gar bei 13,7 Prozent.

Kommentare (1)

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  • emil | 04.01.2023
    Da staunt der Laie ,der Verwerter -Käser etc. weiss warum und wenn nur kein Konsument und Steuerzahler uns auf die Schliche/Machenschaft kommt. Wir Landwirte wissen wo der Hund begraben liegt . Es guets Neus Johr !!!

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