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Cremo-Kommunikationschef Alex Segovia schreibt dazu auf Anfrage: «Seit mehreren Monaten laufen unsere Anlagen unter Volllast, um im aktuell bekannten Kontext der starken Milchüberproduktion möglichst grosse Mengen verarbeiten zu können.» Ende Januar habe sich tatsächlich ein technischer Zwischenfall ereignet, der eine vorübergehende Stilllegung einzelner Anlagen erforderlich gemacht habe, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen und den ordnungsgemässen Wiederanlauf sicherzustellen.
«Ich möchte jedoch in einem Punkt absolut klar sein: Zu keinem Zeitpunkt kam es zu einer Umweltgefährdung, und wir sind laufend in Kontakt mit der angeschlossenen Abwasserreinigungsanlage (ARA)», sagt Segovia. Im konkreten Fall habe Cremo aufgrund des erwähnten temporären Anlagenstopps gewisse nicht vertraglich gebundene Reguliermengen von Mooh und Dritten ablehnen müssen.