EU-Milchmarktreform: EMB gegen Bündelungsobergrenze

Es sei ein wackliges Ergebnis, kritisiert Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board (EMB) den aktuellen Milchbeschluss im EU-Parlament.

sam sam |

Es sei ein wackliges Ergebnis, kritisiert Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board (EMB) den aktuellen Milchbeschluss im EU-Parlament.

In der verabschiedeten Verordnung sei von Verträgen zwischen Erzeugern und Verarbeitern die Rede – aber diese sollen nicht EU-weit verpflichtend sein. «Damit wackelt der gemeinsame Markt bedenklich, denn nun können die Erzeuger weiter gegeneinander ausgespielt werden», fügt er an.

Dass Erzeugerorganisationen  gebündelt für die Milchbauern verhandeln dürften, begrüsse das EMB zwar.  «Nur die Bündelungsgrenzen von 3,5 Prozent der EU-weiten beziehungsweise 33 Prozent der nationalen Milchproduktion sind leider viel zu gering», erläutert Schaber . Die Verarbeiter als Verhandlungspartner besässen teilweise schon einen Marktanteil, der das Dreifache dieser Bündelungsgrenzen betrage.

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