EU: Milchpreise sinken minim

Die EU-Produzentenpreise haben im Oktober 2019 im Schnitt leicht nachgegeben. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Mittel 33,51 Cent netto/kg (36.7 Rp.) Rohmilch. Das entspricht im Vergleich mit dem Vormonat einem Minus von 0,07 Cent.

Die EU-Produzentenpreise haben im Oktober 2019 im Schnitt leicht nachgegeben. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Mittel 33,51 Cent netto/kg (36.7 Rp.) Rohmilch. Das entspricht im Vergleich mit dem Vormonat einem Minus von 0,07 Cent.

Gleichzeitig wurde das Vorjahresniveau um 1,27 Cent (1.4 Rp.) oder 3,6% unterschritten. Dies geht aus der jüngsten Preiserhebung des niederländischen Landwirteverbandes LTO hervor. 

Der LTO-Durchschnittswert wird bekanntlich monatlich auf Basis der Auszahlungsleistungen von 16 marktführenden Milchverarbeitern in Nord- wie auch Mitteleuropa für Standardmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiss errechnet. Der Durchschnittspreis beruht auf einer jährlichen Anlieferung von 1 Mio. kg. 

Von den im LTO-Vergleich erfassten europäischen Molkereien zahlten im Oktober zehn Verarbeiter einen gegenüber dem Vormonat unveränderten Milchpreis aus, vier nahmen eine Absenkung vor und zwei hoben das Milchgeld an. Rückläufig waren vor allem die Erzeugerpreise der französischen Molkereien, während Granarolo in Italien (+1,9 Cent) und der britische Verarbeiter Saputo Dairy UK (+1,2 Cent) mehr auszahlten. 

Aufgrund der bisher vorliegenden Meldungen für November und Dezember 2019 gehen die LTO-Experten davon aus, dass die EU-Produzentenmilchpreise in diesem Jahr im Durchschnitt keine deutlichen Veränderungen mehr erfahren werden. Der deutsche Marktführer DMK lässt seinen Milchpreis im November unverändert. Gleiches gilt für den dänischen Milchriesen Arla, der allerdings im Dezember um 1 Cent weniger auszahlen wird.

In Frankreich meldet Lactalis für November einen unveränderten Milcherlös, während FrieslandCampina in den Niederlanden im November um 0,7 Cent mehr zahlt und im Dezember nochmals 0,9 Cent drauflegt. Der italienische Verarbeiter Granarolo wird in den letzten beiden Monaten dieses Jahres keine Preisveränderung mehr vornehmen.

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