Der neuseeländische Molkereiriese Fonterra will den Milchpreis 2019/20 unverändert lassen. Wegen Unsicherheiten zahlt das Unternehmen aber keine Zwischendividende.
Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 einen höheren Nettogewinn von 501 Mio. NZ-Dollar (286 Mio. Fr.) verzeichnet, wie die Genossenschaft, die sich im Besitz von rund 10'000 Milchbauern befindet, mitteilte.
Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettogewinn aufgrund erheblicher Umstrukturierungskosten nur 72 Mio. NZD (41 Mio. Fr.) erreicht. "Die Gewinne entwickeln sich im ersten Halbjahr gut, aber es besteht kein Zweifel, dass wir in der zweiten Jahreshälfte eine Reihe von Risiken haben, die sich unserer Kontrolle entziehen", erklärte Geschäftsführer Miles Hurrell laut Dow Jones News. Dazu zählten unter anderem die Dürre in Neuseeland und die Corona-Pandemie.
Wegen dieser Unsicherheiten will Fonterra keine Zwischendividende zahlen. Die Milchpreisprognose bleibt aber unverändert: Den Ab-Hof-Preis für Rohmilch in der Saison 2019/20 sieht das Unternehmen weiterhin bei 7,00 bis 7,60 NZD pro Kilogramm Milchfeststoff, das entspricht etwa 36 Rappen pro kg Milch