Freiburg fordert Intervention im Milchmarkt

Der Kanton Freiburg gelangt wegen der tiefen Milchpreise mit einer Standesinitiative an den Bund. Dieser soll Massnahmen ergreifen, damit die Steuerung der Milchproduktion und der Milchpreise transparenter und für die Bauern planbarer wird.

sda |

Der Kanton Freiburg gelangt wegen der tiefen Milchpreise mit einer Standesinitiative an den Bund. Dieser soll Massnahmen ergreifen, damit die Steuerung der Milchproduktion und der Milchpreise transparenter und für die Bauern planbarer wird.

Das Freiburger Kantonsparlament, der Grosse Rat, stellte sich einstimmig hinter das Begehren, das auch von der Regierung unterstützt wurde.
Der tiefe Milchpreis stelle viele Freiburger Bauern vor ernsthafte finanzielle Probleme, schrieb der Freiburger Staatsrat in seiner Botschaft ans Parlament.

Die Molkereimilchproduzenten müssten über mehr Sicherheit und Vorhersehbarkeit bei den Mengen und Preisen verfügen, um unternehmerische Entscheide treffen zu können. Für die Mengen schwebt dem Kanton Freiburg eine unwiderrufliche Verpflichtung von mindestens zwölf Monaten vor, für die Preise eine solche von mindestens drei Monaten.

Der Staatsrat sah bei den Preisen ursprünglich gar eine Verpflichtung von sechs Monaten vor. Das Parlament senkte diesen Zeitraum dann aber auf drei Monate, um immerhin eine kleine Erfolgschance auf Bundesebene zu haben. Gegner kritisierten diese Senkung als mutlos.
Die Standesinitiative geht auf einen Vorstoss von Grossrat Jean Bertschy (SVP) zurück.



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