FrieslandCampina: Milch-Garantiepreis sinkt leicht

Der garantierte Rohmilchpreis des internationalen Molkereikonzerns FrieslandCampina für Juli 2026 beträgt 41,25 Euro (37,90 Fr.) pro 100 Kilogramm Milch. Damit fällt der Garantiepreis im Vergleich zum Vormonat um 0,25 Euro/kg (0,23 Fr.), wie die Molkereigenossenschaft mitteilte.

aiz |

Dieser Rückgang spiegele die Erwartung, dass die Milchpreise bei den Referenzunternehmen in Nordwesteuropa in nächster Zeit leicht sinken werden, hiess es. Der durchschnittliche Garantiepreis von FrieslandCampina für das Jahr 2026 bis einschliesslich Juli beträgt 40,50 Euro (37,20 Fr.).

Den Integralen Milchpreis, den die Mitglied-Milchviehhalter erhalten, bezifferte FrieslandCampina für Juli auf 44,96 Euro (41,31 Fr.). Dieser Preis basiert auf dem Garantiepreis, ergänzt um die maximale Prämie aus dem internen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsprogramm «Foqus Planet», abzüglich Gebühren und Kosten.

Der Bio-Milch-Garantiepreis von FrieslandCampina für Juli beträgt 63,50 Euro (58,35 Fr.) pro 100 kg Bio-Milch, wie es weiter hiess. Damit steigt der Garantiepreis im Vergleich zum Vormonat um 1,75 Euro/kg (1,61 Fr.). Dieser Anstieg sei das Ergebnis einer Korrektur für den vorangegangenen Zeitraum auf der Grundlage der Milchpreise der Referenzunternehmen in einem relativ stabilen Markt, erläuterte das Unternehmen.

Der durchschnittliche Bio-Milch-Garantiepreis von FrieslandCampina für das Jahr 2026 bis einschliesslich Juli beträgt 63,61 EUR (58,17 Fr.). Den Integralen Bio-Milchpreis bezifferte die Molkereigenossenschaft für Juli auf 63,09 Euro (58,00 Fr.). 

Garantierter Milchpreis

Der garantierte Preis ist der Preis, den das Unternehmen den Milchbauern für die Milch garantiert. Der garantierte Preis spiegelt den durchschnittlichen Milchpreis wider, der von einer Reihe von Molkereiunternehmen in Nordwesteuropa gezahlt wird, einschliesslich Zusatzzahlungen, registrierten Vorbehalten, saisonalen Zuschlägen, Mengenzuschlägen, Qualitätszuschlägen und Genossenschaftszuschlägen oder -abgaben.

Auf der Grundlage des monatlichen garantierten Preises erhält eine Milchproduzentin ein Milchgeld. Das Milchgeld richtet sich nach der Menge und dem Eiweiss-, Fett- und Laktosegehalt. Die Differenz zwischen dem garantierten Preis und dem Milchgeld ergibt sich aus dem Ausgleich von Fixkosten und Zuschlägen oder Abgaben.

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