
In Österreich wurden 2025 insgesamt 532 Mio. Kilogramm Heumilch verarbeitet.
Arge Heumilch
Österreichs Heumilchwirtschaft ist weiter auf Erfolgskurs. In dem Segment wurden 2025 insgesamt 532 Mio. Kilogramm Heumilch verarbeitet, nach 528 Mio. Kilogramm im Vorjahr. Um 2 Prozentpunkte auf 40 % erhöhte sich der Bioanteil. Dieser konnte seit dem Start der Initiative im Jahr 2009 verdoppelt werden.
Käse weiterhin stark nachgefragt
Weiter nach oben ging es zudem mit dem Umsatz, der um 6 % auf rund 179 Mio. Euro (rund 186 Mio. Franken) anstieg. Damit übertraf die Heumilchbranche den Gesamtmarkt, wo ein Umsatzplus von 3,6 % verzeichnet wurde.
Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Heumilch war im vergangenen Jahr die Kategorie Käse erneut sehr gefragt. Die Produktionsmenge stieg um 6,2 %; wertmässig legte dieses Segment sogar um 11,6 % zu. Dies zeigt, dass höhere Preise durchgesetzt werden konnten. Für die ARGE ist dies ein Beleg dafür, dass ihre Vermarktungsoffensive greift und die konsequente Qualitätsarbeit der Bauern sowie der Verarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette Wirkung zeigt.
Heumilch vollständig vermarktet, Export als Wachstumstreiber
Laut ARGE wurde die 2025 angefallene Heumilch wiederum zu 100 % vermarktet. Der durchschnittliche Heumilchzuschlag lag bei rund 4,5 Cent (3,65 Rp.) je Kilogramm, was den Heumilchbauern einen Mehrwert von etwa 23 Mio. Euro (rund 24 Mio. Franken) brachte.
Eine treibende Kraft in der Heumilchproduktion ist der Export; 2025 wurden rund 60 % der Produktion ausgeführt. Wichtigster Abnehmer war erneut Deutschland.